Projektwoche der 3. und 4. Klassen

Indianer im Wilden Westen von Luzern

Die Häuptlinge der 3. und 4. Klassen vom Dorf, Klusen und Moosmättili haben mit grossem Aufwand und Engagement diesen friedlichen Überfall in unserem Dorf vorbereitet.

Die Kinder erlebten in verschiedenen Ateliers indianische Lebensweise und durften selber Gebrauchsgegenstände herstellen. Einen Tag verbrachten alle im Tipi, kochten im Kessel feine Suppe und genossen dazu das im Feuer gebackene Schlangenbrot. Eine Gruppe schnitzte Pfeil und Bogen -(dabei kam es auch zum einzigen Blutvergiessen dieser Indianer-Invasion). Am Nachmittag zog man dann in den Wald, um die Jagdwaffen auch auszuprobieren. Andere liessen sich von einem Jäger die heutige Jagd erklären. Sie erfuhren aber auch, wie wichtig die Büffeljagd für die früheren Indianer war, lieferte doch der Büffel nicht nur Fleisch, sondern auch Kleidung, Werkzeuge, Leder für die Zelte usw.

Mit grosser Begeisterung wurden in anderen Ateliers Kopfschmuck, Armbändeli, Ketten, Traumfänger und Sandbilder hergestellt. Im Leben der Indianer spielte Tanz und Musik eine wichtige Rolle. Deshalb bastelte man ein Regenrohr und übte Indianertänze ein. Am Mittwochvormittag massen sich Apachen, Sioux, Schoschonen und wie all die Stämme heissen bei einer spannenden Indianerolympiade. Dabei massen sich die Gruppen in Schnelligkeit, Kraft, aber auch in Geschicklichkeit und Treffsicherheit oder bewiesen ihren langen Atem. Am Freitag fand eine tolle Woche in der Turnhalle mit Weckruf, Indianertanz und Rangverkündigung der Olympiade ihren Abschluss. Als Sieger ausgerufen werden konnten die Cheyenne, gefolgt von den Navajo und den Comanchen.